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R(h)eingehäckt – Folge 19

Desinformation – Ein Cybersicherheitsproblem?
(mit MdB Catarina dos Santos-Wintz)

In der heutigen Folge des Podcasts sprechen Fabian Haun und Wolfgang Straßer mit Catarina dos Santos-Wintz, Bundestagsabgeordnete der CDU und Mitglied im Digitalausschuss. Gemeinsam diskutieren sie die Herausforderungen rund um Desinformation, Cybersecurity und digitale Resilienz.

Im Fokus stehen Themen wie die Rolle sozialer Medien bei der Verbreitung von Fake News, die Auswirkungen auf die Gesellschaft und die kommenden Bundestagswahlen sowie die Umsetzung des Digital Services Act (DSA) in Deutschland. Wie kann sich eine pluralistische Gesellschaft gegen digitale Bedrohungen wappnen, und welche Maßnahmen sind erforderlich, um die Cybersicherheit nachhaltig zu stärken? Erhalten Sie spannende Einblicke in politische Lösungsansätze, die aktuelle Bedrohungslage und die Bedeutung von Medienkompetenz für eine resiliente Gesellschaft.

Ankündigungsgrafik für die zwanzigste Folge des Podcasts "R(h)eingehäckt" mit Catarina dos Santos-Wintz und Wolfgang Straßer

Zum Inhalt

Meinungsfreiheit und Manipulation
Wie gefährlich sind Fake News wirklich?

In dieser Ausgabe von „R(h)eingehäckt“ analysieren wir eine Bedrohung, die oft unsichtbar bleibt, aber tief in unsere Demokratie und unsere Gesellschaft eingreift: Desinformation.

Gemeinsam mit Catarina dos Santos-Wintz diskutieren Fabian Haun und Wolfgang Straßer, wie staatliche Akteure soziale Medien nutzen, um Gesellschaften zu destabilisieren.

Die Experten beleuchten die Mechanismen der hybriden Kriegsführung. Sie zeigen auf, dass Angreifer nicht primär Wahlergebnisse manipulieren, sondern im Vorfeld gezielt Narrative streuen, um gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen. Besonders kritisch bewerten sie die Rolle von Algorithmen und die Entstehung von Filterblasen. Diese engen den Raum für einen sachlichen Diskurs ein und verstärken die Wirkung von Fake News.

Catarina dos Santos-Wintz erklärt zudem die rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie räumt mit dem Vorwurf der Zensur auf und betont, dass der Digital Services Act (DSA) primär strafbare Inhalte bekämpfen soll, während die Meinungsfreiheit gewahrt bleibt. Gleichzeitig kritisiert sie, dass große Plattformen den Forschungszugang zu ihren Daten oft blockieren und so eine objektive Analyse von Manipulationskampagnen verhindern.

Neben der Regulierung fordern die Gesprächspartner eine massive Steigerung der Medienkompetenz in der Bevölkerung. Die Bürger müssen lernen, Informationen kritisch zu hinterfragen und verschiedene Quellen zu prüfen, um den psychologischen Mechanismen der Desinformation zu widerstehen.

Die Runde skizziert die notwendigen politischen Schritte. Sie fordern ein Digitalministerium mit echten Entscheidungskompetenzen und eine grundlegend aktualisierte nationale Cybersicherheitsstrategie. Digitale Sicherheit ist heute keine Option mehr, sondern eine Kernaufgabe des Staates, die sowohl technische als auch gesellschaftliche Lösungen erfordert.

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