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Digitale Souveränität

Daten werden gerne als das „neue Öl“ bezeichnet. Und diese Bezeichnung ist tatsächlich nicht so weit hergeholt. Denn während Öl im späten 19. Jahrhundert die industrielle Revolution massiv vorangetrieben hat, sind es im 21. Jahrhundert die Daten.

Geschäftsprozesse laufen fast ausschließlich digital ab. Ohne Informationstechnologie bewegt sich in kaum einem Betrieb etwas. Es besteht eine unübersehbare Abhängigkeit der gesamten Wirtschaft von einer funktionierenden und sicheren IT.

Dabei stellt sich eine zentrale Frage: Wer hat eigentlich die Kontrolle über Ihre IT?

Vermutlich beantworten Sie diese Frage sehr überzeugt mit „wir selbst natürlich“. Es könnte jedoch sein, dass das nicht ganz richtig ist. Die meisten Unternehmen befinden sich heute in einer gefährlichen Abhängigkeit von wenigen großen Technologieanbietern. Doch wahre Innovationskraft und Widerstandsfähigkeit entstehen nur dort, wo Unternehmen selbstbestimmt handeln können. Das ist der Kern der Digitalen Souveränität.

Was ist digitale Souveränität eigentlich?

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Organisationen, ihre digitalen Systeme und Daten selbstbestimmt zu kontrollieren und zu nutzen. Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre IT von der Außenwelt isolieren sollen. Es bedeutet auch nicht, auf moderne Cloud-Dienste zu verzichten.

Vielmehr bedeutet es Freiheit. Digitale Souveränität ist die Freiheit, Technologien und Partner so zu wählen, dass keine einseitigen Abhängigkeiten entstehen, die das eigene Handeln einschränken könnten.

Wie die @-yet es ausdrückt: Digitale Souveränität ist das befreiende Wissen, alles im Griff zu haben. Sie müssen die Fäden der eigenen IT-Infrastruktur fest in der Hand halten. Und das muss unabhängig von politischen Einflüssen oder den Geschäftsbedingungen einzelner „Hyperscaler“ sein.

Die drei Säulen digitaler Souveränität

Um maximale digitale Souveränität zu erreichen, müssen Sie in verschiedenen Dimensionen ansetzen.

  1. Souveränität der Daten: Sie müssen jederzeit wissen, wo Ihre Daten liegen, wer darauf zugreifen kann und wie sie geschützt sind. Dies umfasst nicht nur den Datenschutz (DSGVO-Konformität), sondern auch die technologische Kontrolle über den Zugriff.

  2. Souveränität der Technologie: Wenn Sie verstehen, wie die von Ihnen eingesetzten Systeme funktionieren, können Sie zuverlässig Risiken bewerten. Dies schließt die Nutzung offener Standards und Schnittstellen (Open Source) mit ein, um einen „Vendor Lock-in“ zu vermeiden, also die totale Bindung an einen Anbieter.

  3. Souveränität des Handelns: Souveränität zeigt sich vor allem in der Krise. Anbieter können von heute auf morgen Funktionen ändern oder Dienste abschalten. Können Sie den Betrieb aufrechterhalten, wenn ein Dienstleister ausfällt? Haben Sie Strategien für den Notfall?

Wege zur digitalen Souveränität

Der Weg zur digitalen Souveränität ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. Sie erwartet eine strategische Neuausrichtung. Die folgenden Schritte sollen dies verdeutlichen.

  • Status-Quo-Analyse: Identifizieren Sie zunächst Ihre kritischen Abhängigkeiten. Betrachten Sie dabei jeden Prozess, der für Ihr Unternehmen wichtig ist. Analysieren Sie, welche Abhängigkeiten dort bestehen. Fragen Sie sich, welche Prozesse stillstehen, wenn der jeweilige Anbieter den Dienst einstellt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Was bedeutet es für Ihr Unternehmen, wenn der Anbieter seine Preise erhöht?
  • Multi-Cloud- und Hybrid-Strategien: Die Nutzung der Cloud ist auch im Kontext der digitalen Souveränität erlaubt. Verteilen Sie Arbeitslasten und Daten. Machen Sie sich die Skalierbarkeit der großen Cloud-Anbieter für unkritische Prozesse zunutze. Ihre sensiblen Daten und Kernanwendungen halten Sie jedoch in souveränen, kontrollierbaren Umgebungen.
  • Investition in eigenes Know-how: Fast noch wertvoller als Daten ist Wissen. Vor allem das Wissen, welches Sie in Ihrem Unternehmen aufbauen und vorhalten. Sorgen Sie dafür, dass Sie interne Kompetenzen fördern. Denn Souveränität beginnt zuerst im Kopf der Mitarbeitenden. Wer die Technologie versteht, kann sie steuern.
  • Security by Design: Starten Sie ein neues Projekt oder führen Sie eine neue Technologie ein? Das ist großartig! Denken Sie jedoch bitte von Anfang an „souverän“. Integrieren Sie Sicherheit und Souveränität von Anfang an in diese neuen Projekte. Egal ob es die Einführung von KI, die Vernetzung von Produktionssystemen in der Industrie 4.0 oder ein ganz neues digitales Geschäftsmodell ist.

Wie die @-yet Sie auf diesem Weg unterstützt

Digitale Souveränität ist kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung für Sicherheit, Vertrauen und Zukunft. Kunden und Geschäftspartner entscheiden sich heute zunehmend für Partner, die sicher und unabhängig agieren. Die Sicherheit von Kundendaten spielt eine große Rolle. Die Zuverlässigkeit von Geschäftspartnern ebenso. Hier kommt die @-yet ins Spiel.

Seit über 20 Jahren ist es unsere Mission, die digitale Widerstandsfähigkeit von Unternehmen zu maximieren. Wir betrachten digitale Souveränität nicht als theoretisches Konzept, sondern als praktisches Werkzeug für Ihren Erfolg. Unsere Unterstützung setzt dabei an entscheidenden Punkten an.

  • Ganzheitliche Beratung: Mit der @-yet entwickeln Sie digitale Geschäftsmodelle, denen Ihre Kunden vertrauen können. Dabei analysieren wir Ihre Infrastruktur und identifizieren Wege zu mehr Unabhängigkeit.
  • Compliance & Rechtssicherheit: Mit der Umsetzung von Vorgaben wie NIS2 oder dem Datenschutz sorgen wir dafür, dass Ihre Souveränität technisch und rechtlich auf einem soliden Fundament steht.
  • Sicherheit in der Innovation: Künstliche Intelligenz (KI), das Internet of Things (IoT) oder moderne Cloud-Lösungen. Die @-yet begleitet Sie bei der Implementierung neuer Technologien so, dass Sie die Kontrolle behalten und nicht zum Spielball der Anbieter werden.
  • Schutz der Handlungsfähigkeit: Sollte es trotz aller Vorsorge zu einem Vorfall kommen, sorgen unsere Incident-Response-Teams dafür, dass Sie arbeitsfähig bleiben. Die @-yet-Teams unterstützen Sie bei der Analyse und beim Wiederaufbau, damit Sie schnellstmöglich wieder „Herr im eigenen Haus“ sind.

Digitale Souveränität bedeutet Selbstbestimmung

Um ein eventuell vorhandenes Missverständnis aus dem Weg zu räumen: Digitale Souveränität bedeutet keinesfalls Abschottung und Isolation. In unserer vernetzten Welt ist absolute Autarkie auch so gut wie unmöglich. Und sie ist auch nicht erstrebenswert.

Digitale Souveränität bedeutet, dass Sie die notwendige Freiheit besitzen, um strategische Entscheidungen ohne äußeren Zwang zu treffen. Digital souveräne Unternehmen reduzieren Risiken, sichern Innovationskraft und stärken jeden Tag das Vertrauen in die eigene Marke.

Digital souveräne Unternehmen sind agiler, sicherer und unabhängiger als ihre Mitbewerber. Und die @-yet steht Ihnen auf Ihrem Weg zur digitalen Souveränität als Partner zur Seite. Mit der Erfahrung aus mehr als zwei Jahrzehnten, der Expertise von mehr als 40 Expert:innen und dem Fokus auf Ihre Handlungsfreiheit.

Sind Sie bereit für den nächsten Schritt in Ihre digitale Unabhängigkeit?

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